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Freitag, 31. August 2012

go south 'I2 - der klettertrip in den süden



Irgendwann kommen alle an, die einen früher, die anderen später. So war es auch beim Klettertrip in den Süden. Süden hieß dieses Wochenende 1,5h Stunden südlich von Graz nach Kotecnik – auch wenn einige schon am Freitag starteten, sollte das Ziel wegen angekündigter Unwetter am Sonntag auch für einen Tag lohnend sein. Und lohnend war es allemal, das Klettergebiet mit seinem herrlichen Fels, der gemütliche Bauernhof mit Zeltplatz bei Familie Tratnik, bestes Wetter (zumindest bis Sonntagvormittag), und netteste Kletterkameraden – da lassen sich auch die literweise wassergefüllten Rucksäcke bei gefühlten 35 Grad im Schatten fast mühelos durchs Dickicht tragen. Und so fiel der Abschied schwer am Samstagabend, oder sollten wir trotz Schlechtwettersonntag doch noch bleiben? Der laue Sommerabend mit Mond über der Eselweide ließ einen schlechtes Wetter als eine absurde Idee erscheinen. Eine Partie entschied sich fürs bleiben, eine andere dagegen. Und das Tolle an diesem Sommermärchen ist, beide haben sich goldrichtig entschieden: Die einen nutzen noch einen trockenen Klettervormittag voll aus, die anderen wachen in Graz im Regen mit der Erleichterung auf, eh nichts verpasst zu haben…
Wann geht’s das nächste Mal los?

Donnerstag, 16. August 2012

frankenstein 'I2 - der klettertrip ins frankenjura

Das Frankenjura liegt, auch wenn das die Franken nicht gerne hören, im nördlichen Bayern. Das Gebiet ist durchsetzt von Flesabbrüchen und freistehenden Felstürmen, die seit den frühen 80ern von Größen wie Kurt Albert mit Sportkletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden versehen wurden.


Das erste Auto startete am Mittwoch Abend mit Jakob, Christian, Alex und Johannes von Graz aus. Als Ziel wurde der Campingplatz beim Gasthof Eichler im Trubachtal auserkoren. Der Campingplatz ist wahrscheinlich jedem, der schon klettern in Franken war, unter „Kletteroma Eichler“ ein Begriff. Leider waren wir einige Jahre zu spät, um diese fränkische Koryphäe kennenzulernen, aber der Campingplatz wird von ihren Nachfahren, die ihr in Punkto herzlichkeit um nichts nachstehen sollen, nach den selben Prinzipien weitergeführt. Die Übernachtung ist mit 6€ pro Nase überaus günstig und für Kälteunempfindliche, können sogar 50 Cent pro Dusche gespart werden, was bei viermaligem Duschen einem delikaten Stück Kuchen aus Marthas Backstube entspricht und sich somit allemal rentiert.


Am Donnerstag Vormittag war als Treffpunkt mit dem zweiten Auto (Timon, Sarah, Luisa, Harald) der Klettergarten Weißenstein vereinbart. Schon bei der Hinfahrt, die Scheibenwischer auf höchster Stufe eingeschaltet, war klar, dass heute eine Regenjacke angebracht sein wird. Mit Ausnahme von einigen unbedeutenden Regengüssen konnten wir aber eine schöne und trockene Wand in allen für uns interessanten Schwierigkeitsgraden beklettern. Bei einem, mit Harris Kochkünsten zubereiteten Essen (Tortellini mit Gemüsesauce) und dem Genuss von fränkischer Braukunst ließen wird den Tag bei niederen Temperaturn und sternenklarer Nacht ausklingen.


Am nächsten Tag weckte uns der Regen. Deswegen suchten wir uns ein Gebiet mit überhängendem Charakter. So fuhren wir in die „Grüne Hölle“ und nisteten uns unter einem recht mächtigen Überhang regengeschützt ein, was bei einigen in gegen null gehender Klettermotivation endete und somit zu einem Nickerchen im Auto führte. Gegen Abend konnten aber, auf Grund des nachlassenden Regens, auch einige leichtere Routen beklettert werden.


Der Samstag führte uns ins, selbst für unseren Lokalmatador Timon, unbekannte Gebiet Förenstein. Die Routen waren eher wenig einladend und die Ausstiege waren fast ausnahmslos nass, was in Kombination mit der Teils recht laschen Absicherung keine gute Kombination darstellte. So zwang uns der nächste Regenguss zu einer Zwangspause unter einem kleinen Vorsprung. Zum Glück hatte Harald „zufällig“ ein paar Dosen mit leckeren Kartoffelgerichten eingesteckt, die noch vor Ort verspeist wurden. 





Ein Stellungswechsel brachte uns zur Schottersmühler Wand. Die recht langen Routen (ca. 25m) waren eine willkommene Abwechslung und konnten bei Sonnenschein geklettert werden.


Am letzten Tag weckte uns zur Abwechslung die Sonne. Doch bei genauerem Hinsehen näherte sich schon, wie könnte es anders sein, eine Regenwolke. Wir hatten gerade noch Zeit alle Sachen in Jakobs Auto zu stopfen bevor ein mächtiger Platzregen über uns hereinbrach. So fiel die Wahl des letzten Klettergebiets auf die Bärenhofer Wand, wo es auch überhängende und somit regengeschützte Passagen gab. Schon beim Zustieg wurde wir von einem Regenguss überrascht und mussten eine Zwangspause mit ausgiebiger Jause in einem gemütlichen Unterstand einlegen.



Nach längerer Sucherei, die ohne die weise Entscheidung von Harald, ein GPS mitzunemhen, wohl noch deutlich länger gedauert hätte, wurde die Wand gefunden und konnte bis auf wenige nasse Route prima beklettert werden.

Direkt von der Bärenhofer Wand machten wir uns, mit einem bis an den Rand mit Gepäck und Insassen vollbeladenen Auto, auf den Heimweg. Wer hätte gedacht, dass in einem Seat fünf Kletterer (Jakob, Alex, Christian, Harald, Johannes) incl. Camping- und Kletterzeug Platz finden. 


In Wels legten wir einen Stopp ein, um Harald abzuladen. Diese Möglichkeit auf ein Abendessen wurde sogleich ergriffen, denn schon das ganze Wochenende war von einem leckeren Schweinebraten zum Abschluss die Rede. So fanden wir uns in der Welser Version des „Gösser“ wieder. 
Schon beim Eintreten wurden wir von Harald vorgewarnt, dass der Service hier wohl nicht den höchsten Standards entsprechen soll und wir wurden nicht enttäuscht. Leider fand sich auf der Karte kein Schweinebraten, so wurde reihum das Menü (Pute) bestellt. Nach der verwirrendsten Servierung der Getränke, die wir je gesehen haben (niemand bekam das was er bestellt hatte) und sonstigen pausenlosen Fehlern seitens des Personals wurde das Essen serviert. Bekommen haben wir...richtig: einen Schweinebraten. Selten hatte man in einem Gasthaus in so kurzer Zeit so viel zu lachen. 

Ein perfekter Abschluss eines, trotz schlechten Wetters, sehr schönen Klettertrips ins Frankenjura.




Freitag, 15. Juni 2012


planlos 'I2 - der klettertrip 
26. – 28. Mai 2012


Der Name ist Programm: Erst 3 Tage vor der Losfahrt wurde beschlossen wo es hingehen soll und von wann bis wann. Das Ergebnis: 3 Tage in 3 Klettergebieten in der näheren Umgebung von Triest, und zwar in Napoleonica, Sistiana und Val Rosandra – Glinscica. Dabei waren 12 TeilnehmerInnen (Timon, Sarah, Luisa, Werner, Silvia, Jakob, Christian, Christian und Christina, Benjamin, Harald, Johannes), mit unterschiedlichem Kletterkönnen und Erfahrung. 

Napoleonica bietet Kalk-Felsen in allen Schwierigkeitsgraden, teils entlang einer für Autos gesperrten Straße, teils im abschüssigen Gelände. Man hat einen schönen Ausblick auf Meer und Triest und entlang der Kletterrouten gab es viele Blumen. Hier sind wir mit Campingbus und 2 Autos am Samstag rund um 10 Uhr angekommen und bis zum Abend geblieben. Die Routen waren großteils südseitig ausgerichtet und es war sehr heiß und sonnig, perfekt um gleich in die richtige Urlaubsstimmung zu kommen! Gottseidank gab es am Parkplatz einen Trinkbrunnen. 




Gegessen wurde am Abend am Campingplatz, mehrere Kilo Nudel mit einer Art Eintopf, in den fast alles Mitgebrachte hineinverkocht wurde. Sehr lecker! 
 

Das 2. Gebiet, Sistiana, liegt direkt neben einer Kläranlage, aber auch direkt am Meer und daher konnten wir Klettern, Baden und Sonnenliegen verbinden. Die Klettereien waren für mich und andre weniger trainierte TeilnehmerInnen eher schwierig, viele Routen blieben auch im Nachstieg unvollendet. Die Profis (Benjamin, Harald, Christian P.) machten sich hingegen einen Spaß mit Klemmkeil-Tests und haben Routen mit Reinfallenlassen und Wiederraufklettern gleich mehrfach absolviert. Highlights des Tages waren Silvias Kampf mit dem Überhang, abenteuerliche Abseilmanöver durch ein Stollensystem, Sprünge ins Meer von einem Loch im Fels (etwa 10m?) und das Essen: Schnitzel mit Gemüsereis, direkt am Fuß der Felsen! 






Am Abend hat uns kurz der Regen erwischt, ich habe meinen 1. Regenbogen über dem Meer gesehen. Wir beschlossen am Stadtrand von Triest Pizza zu essen, statt am nassen Campingplatz herumzusitzen. 


Am letzten Tag in Val Rosandra hat es immer wieder genieselt, gottseidank gab es einen überhängenden Felsen zum Schutz. Von diesem großen Klettergebiet haben wir nur einen kleinen Teil gesehen. Der Weg zu den Felsen war schwer zu finden und musste von uns mit Ästen nachmarkiert werden, um ein Verirren anderer Wanderer und Kletterer zu verhindern. Auch am 3. Tag wurde großteils nocheinmal motiviert geklettert, teilweise machte sich aber auch schon Müdigkeit bemerkbar (s. Fotos!). Zum Essen gab es Nudel mit Zwiebel, Ei und Speck, Köche waren wie immer Harald und Benjamin, die offensichtlich über viel Erfahrung als Campingköche verfügen. Erstaunlich ist wie schnell so ein Klettertag bzw. der ganze Klettertrip verfliegt. Am Abend gab es noch Eis und Kaffee und Berichte über spannende Klettererlebnisse (Toilet-Soloing) in einer Art Berggasthaus und dann ging’s zurück nach Graz wo wir erst in der Nacht ankamen. 


  
Beeindruckt hat uns alle die jüngste Teilnehmerin: Luisa war die ganze Zeit über fröhlich, freundlich und völlig unkompliziert dabei und hat uns in den Kletterpausen unterhalten.

Dienstag, 8. November 2011

climb on ´II - Kletterwochenende in Osp/ Slowenien

Lost in Osp- 29th - 1st of november

Last weekend a group of great us headed to Osp in Slovenia for 4 days of climbing in the sun. We left on Saturday morning around 6 am. After around 3 hours of travelling, we finally arrived at the campsite in Osp, the view was absolutely stunning.


It was 9 am and although everyone still looked like they’d just rolled out of bed, I think we were all psyched to get on the rock as soon as possible. We set up camp;


some people taking a lot longer than others, not mentioning any names. After having eaten breakfast and gaining some much needed strength, we decided where people wanted to climb; the general consensus was that going to Crni Kal would be a nice start to the trip. It was a bank holiday weekend so the crag was pretty crowded, mostly with groups of children. Most of the easier routes were occupied so we jumped on any free routes we could.
Everyone had a good day, some people just enjoying easier routes and others really trying to push their grades and get over the fear of falling by taking as many falls as possible. Considering it was late October, the weather was amazing; it sometimes even felt too hot to climb. We stayed at the crag until sunset; a successful and entertaining day of climbing was had by all. A group had left slightly earlier and we had not properly calculated how many people were left at the crag. There were 8 people and we only had one car, we were determined we would get everyone in the 5 seater car but in the end decided this was a very bad idea. That evening it felt like feeding time at the zoo, everyone was starving and very tired. We all enjoyed a lovely evening with great company and great music. Some of us went to bed at 10pm and was woken up by a dog being let into our tent; this was very entertaining… for some of us.

Day 2: Sunday 30th


Sunday was spent climbing at Osp, the Crag has 194 routes, most of the routes however are 6a and harder. A lot of climbing was done followed by lots of napping in the sun. It was a lovely day. The evening was spent drinking wine, chilling out and laughing at Marcus and Jarko’s communication issues.


Day 3: Monday

After having rained for most of the night, we were lucky to wake up to glorious sunshine and more importantly dry rock!! One group headed directly to Crni Kal but the rest of us decided to climb half the day at Misja pec followed by Crni Kal. The climbing at Misja pec was challenging but very satisfying.


While climbing a 6a, there was a child next to us climbing an 8a+, this made me feel somewhat inadequate. As it was slightly colder the rock was very grippy, perfect conditions!
After climbing, we headed to find a supermarket as someone was getting a bit sick and tired of just eating tuna. We headed to Koper, a lovely Slovenian seaside town. All of us were excited at the prospect of getting food, but all supermarkets were shut. It hadn’t crossed our minds that it was a bank holiday in Slovenia. After having literally driven around in circles (around the roundabout) for about 5 minutes, we decided it would be a better idea to get something to eat in town. We found a kebab shop; this was one of the best moments of my life and I’m sure others would agree. I have never seen kebabs disappear so quickly.
The Scandinavian, Austrian, British car decided to find an open supermarket, some locals said if we headed towards Italy we could find a very big supermarket which is open until 8 pm. Marcus and Jarkoo bought 1 kg of cheese and enough meat to feed a family. All was going very well until we decided to head back to Osp, we ended up in Trieste. It took us more than 1 hour to get back, a journey which usually takes less than 30 minutes. When we got back to the campsite we had a wine and cheese party. Some of the wine was lovely others were absolutely disgusting and not worth being called wine! We all had a really good last evening together, once again laughing at mr. drunk Jarko and the fact he couldn’t taste the difference between good wine and bad wine, for him everything was GOOOOOOD!


Day 4: Final Day

Once again we were blessed with good weather; although slightly chillier than the other days it was still pleasant. Everyone decided to leave at different times, one group left early to climb somewhere else on the way home, another group left at mid-day after having had a morning climb and then our car left at 6pm after having to be jumped started as the car battery was empty.
Roland and I decided to climb a 6b+ multi-pitch. It was definitely above my grade, but I was determined to get up, whether it meant pulling on my quick draws or on lovely blocs of wood or even being hauled up, thank you Roland : )


The view from the top was amazing. All in all I feel the trip was a success and I hope everyone enjoyed it as much as I did. Thank you everyone for such great company.






Thanx Naomi for writing the Blog and thank you all for the great weekend
See you soon!!!
Liebe Grüsse Verena

Donnerstag, 14. Juli 2011

kraxlmaxl 'II - das alpinkletterwochenende

Der Berg hat am Wochenende wieder gerufen und viele Gamserl sind diesem Ruf gefolgt...

So haben sich motivierte kraxlmaxln am Samstag früh, und manche auch später, auf den Weg ins Gesäuse gemacht. Ziel war der Admonter Kalbling, der eine Vielzahl alpiner Klettertouren von leicht bis schwer für jeden Geschmack bietet.

In der Kaiserau treffen wir zwei weitere kraxlmaxln und kurz darauf eröffnet sich der Blick auf unser Ziel – schon ein besonders ästhetischer Gipfel.


Nachdem sich die Seilschaften sortiert und bereit gemacht haben, gehts rauf zur Wand – in einer knappen Stunde ist auch jede Seilschaft dann bei ihrem Einstieg. Auf dem Programm standen der Südgrat, die direkte Westwand, die Pelikan-Riebe, die Dengführe/Simsalabim und der Schluchtpfeiler. Obwohl wir nicht allzu spät dran sind, müssen ein paar Seilschaften (Südgrat und Pelikan-Riebe) feststellen, dass wir heute nicht die einzigen sind mit der Idee, am Kalbling zu klettern, und dürfen sich schon frühzeitig in Geduld üben, bevor sie den ersten Griff in die Hand genommen haben. Ein gutes Training in für den restlichen Tag…



Das Wetter ist grandios, auch Gewittersorgen für den Abend stellen sich im Nachhinein als vollkommen unbegründet heraus. Auch die Stimmung in den Seilschaften scheint gut zu sein – so steht einem genüsslichem Klettervergnügen nichts im Wege (außer in genannten Routen die ein oder andere Seilschaft).

So werden fleißig Klemmkeile gesetzt, Freunde gelegt, Schlingen geschlungen und Haken geklippt, und nebenbei auch noch geklettert.





Unterwegs ergibt sich der ein oder andere Tiefblick…


sowie diverse Seitenblicke zu den Nachbarseilschaften…

oder zum eigenen Seilpartner...


Nach und nach trudeln auch fast alle am Gipfel ein, das Gipfelfoto mit den meisten Leuten drauf schaut so aus:

Nach ausgiebiger Gipfelrast beginnt irgendwann die Hüttenterasse unten einen gewissen Reiz auf uns auszuüben und wir machen uns an den Abstieg. Unten und auf dem Weg dorthin treffen wir auch noch unsere Westwandlabyranthen, ääh –aspiranten, und endlich wieder alle vereint genießen wir den Tagesausklang auf der Hüttenterasse.


Ein Teil muss sich leider schon verabschieden, doch ein paar bleiben noch über Nacht, um am nächsten Tag eine weitere Tour in Angriff zu nehmen. Auch der zweite Tag zeigt sich von seiner schönsten (und heißesten) Seite und beschert ein weiteres schönes Bergerlebnis.


Zumindest ich bin glücklich und erfüllt für die Heimfahrt ins Auto gestiegen, und vielleicht ist es ja dem einen oder anderen ähnlich gegangen…

Montag, 13. Juni 2011

planlos 'II - die (kletter-)fahrt ins blaue


...wo soll ich anfangen??? beim genialen Wetter, beim blauen Meer und der nächtlichen Nacktbade-aktion der Jugend, der tollen Landschaft die vom Fels aus zu bewundern war, dem morgendlichen Slacklinen, dem super leckeren Abschlussessen vor der Pizzeria in Slowenien oder vielleicht doch bei den grandiosen Kletterfelsen wegen denen wir ja eigentlich nach Rovinj gefahren sind... ich würd sagen, einfach eines nach dem anderen.


Mittwochabend 1.6.2011 ca 20uhr
...wir machen uns zu fünft im VW Bus auf nach Rovinj. Die Stimmung ist super, jeder kann es kaum erwarten am nächsten Tag im Fels zu hängen.
Wir waren so gegen Mitternacht da und hörten vom Pförtner nur: 7 o´clock, 7 o´clock,…., parking, parking,... damit stand fest, dass sich jeder ein Schlafplätzchen auf dem Parkplatz suchen musste - Dorian & Silvia haben im Zelt auf der Wiese geschlafen, Harry& Verena im Bus und die Veronika hat sich ihre Hängematte zwischen zwei Pfeilern gespannt.
Am nächsten Morgen haben uns leider nicht nur die Sonnenstrahlen geweckt, sondern vor allem die lauten italienischen und deutschen Pensionisten. Wir haben uns dann für den kleineren und gemütlicheren Campingplatz (Porto Sole) genau daneben entschieden und ein tolles Plätzchen für uns alle gefunden. Denn wir haben ja gegen Mittag noch Verstärkung bekommen: ein Auto mit Ralph, Bernie & Johannes und eines mit Timon & Sarah.
Als wir dann alle vollzählig waren, konnte es endlich losgehen... unser erstes Ziel Limski Kanal Sektor A.




Nach morgendlichem Slacklinen haben wir uns am zweiten Tag nach Rovinj gewagt, obwohl dort gerade ein Festival im Gange war. Das Festival war weniger das Problem, aber wie sich rausstellte, hatten viele andere Kletterer dieselbe Idee wie wir und somit war im Platten-Klettergarten kaum noch ne Route frei und es war auch viel zu heiß - da hat das Meer lauter gerufen als der Fels… und dann kam die Mittagsmüdigkeit…

Bis zum frühen Nachmittag habe wir es ausgehalten, aber dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht…

…und sind wieder zum Limski Kanal gefahren - diesmal zum Sektor B und C. Die Aussicht von den Felsen war super - wie aus unserem Fotoshooting ersichtlich:











Am dritten Tag sind wir nach Pazin gefahren, ein Klettergebiet von dem geschwärmt wurde, und dort hatten wir neben den Kletterfelsen einen tollen Badesee…

…zu den Felsen zu gelangen war allerdings eine kleine Herausforderung oder auch ne große, wenn man will :) Die Routen um den See herum waren sehr kurz und somit war der See interessanter als das Klettern. Wir sind dann alle, oder besser fast alle J, ca. 6-7 Meter in den See gesprungen….

… außer Timon, der wollte sich seine Badehose nicht nass machen J
Am Abend sind wir alle gemeinsam essen gegangen - in ein nettes kleines Restaurant in Vrsar.

Wir haben aber festgestellt, dass unser Selbstgekochtes am Campingkocher viel leckerer ist.

Aber das Beste kam erst auf den Heimweg - nacktes junges Fleisch auf der Kinderrutsche im Wasser J - das mit dem Bouldern am Wasserturm muss der Harry noch ein bissl üben, aber wir anderen am Strand haben uns köstlich amüsiert.


Der vierte Tag war mit Abstand der Beste - zumindest für mich. Wir sind nach Dvigrad gefahren und dort gab es vier Sektoren gleich nebeneinander - keine Flüsse zu überqueren, ein Bilderbuch-zustieg und super Fels!


Dort war für jeden was dabei...und am Ende wollten wir gar nicht wieder nach Hause fahren, aber irgendwann musste es dann sein, denn einige von uns mussten Montagfrüh aufstehen und arbeiten. Am Ende wurde die Reise aber doch länger als geplant, denn viele Urlauber haben mit uns die Rückreise angetreten. Wir haben den Stau dann ausgenutzt und im Bus alles vorbereitet um auf dem Parkplatz einer Pizzeria noch ein letztes Mal groß aufzukochen. Es war sooooo lecker… ein toller Abschluss für einen tollen Kurzurlaub.

Klettern, klettern, klettern….





















































Jetzt verraten wir euch noch unser kleines Geheimnis J

Dank Ralph´s Zaubersalbe konnten wir 4 Tag klettern ohne Fingerweh - man muss nur dran glauben…












Ich danke euch allen für diese tolle Reise und ich hoffe, auf baldiges Wiedersehen…